03.May.2026

"Nach dem Zucker - Transformationsprozesse an der Grenze" Zuckerfabrik Siegendorf/ Kunstverein Eisenstadt: Eröffnung: So, 3.Mai, 14:00

"Nach dem Zucker - Transformationsprozesse an der Grenze" Zuckerfabrik Siegendorf/ Kunstverein Eisenstadt: Eröffnung: So, 3.Mai, 14:00

"Nach dem Zucker - Transformationsprozesse an der Grenze"
Kunstverein Eisenstadt zu Gast in der Zuckerfabrik Siegendorf

Eröffnung: So, 3.Mai, 14:00
mit einer Führung durch das Areal von Sebastian Mikacs (Fachinformatiker) im Gespräch mit Gabriele Sturm (Künstlerin)

Ort: Zuckerfabrik Siegendorf
Fabriksgasse
7011 Siegendorf / Anfahrtsplan folgt hier

Ausstellung: 03.05.-28.06.2026
Kuratiert von: Barbara Holub

KünstlerInnen
Gabriele Sturm (in Kooperation mit Sebastian Mikacs), Ilona Németh, Catrin Bolt, transparadiso,
Isa Rosenberger, Paul Busk, Linda Luse

Mit Filmen von:
Johannes Haider und Kolomann Watzek („Genesis einer Kunstfabrik“, 1995)
Günter Welz („Bittersüße Erinnerungen. Die Zuckerindustrie im Burgenland“, 2015)

Einst kam das Luxusgut Zucker aus Übersee-Plantagen, in denen Sklaven die Arbeit verrichten mussten.
Erst als Napoleon diesen frühen Welthandel ab 1807 mit seiner „Kontinentalsperre“ drastisch beschränkte,
begann man in Europa Zucker aus Rüben zu produzieren. Die Herstellung erforderte große Industrieanlagen, naheliegende Felder und viel Energie, zumeist aus Kohle.

Im damals ungarischen Siegendorf begann die Zuckerproduktion ab 1853. 1988 legte sich ein letztes Mal der süßliche Geruch der Rüben-Kampagne über die Landschaft. Heute sind die gewaltigen Zentrifugen und Transportbänder längst abgebaut und das Areal mit denkmalgeschützten Gebäuden harrt seiner Zukunft.

Die Ausstellung zeigt verschiedene künstlerische Perspektiven auf das Themenfeld. Sie reichen von
stillgelegten Zuckerfabriken im heutigen Tschechien, der Slowakei und Ungarn (Ilona Németh) über
Kaffee-Plantagenarbeit in Uganda (Catrin Bolt), bis hin zu einer künstlerischen Recherche der Zuckerfabrik Siegendorf (Gabriele Sturm) oder der Transformation der Zuckerfabrik Enns in die „Kulturfabrik“ (Isa Rosenberger). Paul Busk schlägt ein großes Wandbild vor, Linda Luse transformiert einen Zuckerrübenhaufen und transparadiso bezieht sich auf „Abfallmaterialien“ der Zuckerproduktion.

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Shuttlebus:
Abfahrt – Wien (Karlsplatz 2): 13h;
Rückfahrt – Zuckerfabrik Siegendorf: 17h
Anmeldung unter: office@kunstvereineisenstadt.at

Weitere Informationen: Kunstverein Eisenstadt

Herzlichen Dank an:
Christian Murhammer, Michael Ogertschnig, Susanna Steiger-Moser, Beatrice Simonsen, KKP/ Universität für angewandte Kunst Wien